Förderung von Weiterbildung in Bódvalenke

 

VisFontis unterstützt die Ausbildung einiger Schüler aus Bódvalenke mit Zuschüssen zu Reise- und Internatskosten. Damit besteht für diese Schüler die Möglichkeit, eine gute Ausbildung zu starten und besser in ein vernünftiges Berufsleben integriert zu werden.


Die geförderten Schüler sind sehr dankbar für die Unterstützung von VisFontis, sie setzen sich konkrete Ziele und möchten als nächste Generation aus der jetzigen aussichtslosen Situation in ihrer Heimat herausbrechen. „Ich studiere soziale Fürsorge und ich möchte mein Studium erfolgreich beenden um in dieser Branche zu arbeiten. Der Beitrag zu den Fahrtkosten ist für mich eine  riesige Hilfe.“, so Viktória (15).     

Bódvalenke, auch Freskendorf genannt, ist ein kleines Dorf im Nordosten Ungarns, indem die Menschen in tiefster Armut leben und Jugendliche wenige Chancen auf Ausbildung und auf eine aussichtsreiche Zukunft haben. Die Aktivistin Eszter Pásztor versucht mit ihrem Verein das Leben, in dieser durch Arbeitslosigkeit geprägten Region, zu verbessern und die heranwachsende Generation zu Verantwortlichkeit und Arbeitsdisziplin anzuhalten. Oft mangelt es an jener Zielstrebigkeit und an Motivation um in eine bessere Zukunft zu starten.

In dieser Region wählen aber viele Jugendliche anstatt den Weg zur Schule, oft einen anderen, nämlich den auf den ersten Blick leichteren Weg und beginnen mit einer gemeinnützigen Arbeit, womit sie ca. 150 Euro pro Monat verdienen können. Das bedeutet, dass sie nicht als Arbeitslose registriert sind, sondern im Rahmen eines staatlichen Beschäftigungsprogramms tätig sind. Aufgrund der monatlichen Geldeinnahmen verspüren die meisten Jugendlichen ein Gefühl von Sicherheit. Doch leider ist dieser Lohn so gering und reicht oft nicht für das alltägliche Leben aus. Viele Menschen, die diese gemeinnützigen Arbeiten verrichten, haben sich mit dieser Situation abgefunden und jegliche Bemühung um eine weitere Ausbildung verloren.

Es freut uns sehr, dankbare Wörter der unterstützen Kinder zu hören, aber es wird noch eine herausfordernde Arbeit, das Schicksal dieser Gemeinde zu verbessern. Der Ziel ist aber festgelegt: Motivieren und sich nicht mit wenig zufrieden geben!